Erste Siedlungen auf dem Strimmiger Berg sind aus der Römerzeit nachweisbar.
Während des Mittelalters bildeten die Ortschaften Alt- und Mittelstrimmig, Liesenich und Forst den "Strimmiger Berg" oder die Gemeinde "Strimmig". Sie gehörte zum "Dreiherrischen Territorium", das von 1539 bis 1781 die Kurfürsten von Trier, die Grafen von Sponheim und die Herrschaft Beilstein regierten. Entwic ...
Erste Siedlungen auf dem Strimmiger Berg sind aus der Römerzeit nachweisbar.
Während des Mittelalters bildeten die Ortschaften Alt- und Mittelstrimmig, Liesenich und Forst den "Strimmiger Berg" oder die Gemeinde "Strimmig". Sie gehörte zum "Dreiherrischen Territorium", das von 1539 bis 1781 die Kurfürsten von Trier, die Grafen von Sponheim und die Herrschaft Beilstein regierten. Entwicklungshemmend wirkten sich die Rivalitäten der Trierer und Sponheimer Landesherren aus. So verhinderte das katholische Kurtrier die Ansiedlung von protestantischen Gewerbetreibenden, die in den Sponheimischen Gebieten Neuerungen in die Landwirtschaft brachten. Seit 1815 gehörte der Hunsrück zum Königreich Preußen. Dessen Verwaltungsreformen gewährten zwischen 1817 und 1830 den einzelnen Dörfern politische Eigenständigkeit. Die dabei Blick auf Mittelstrimmig durchgeführte Landaufteilung richtete sich nach der Einwohnerstärke der Ortschaften.
Mittelstrimmig war mit 492 Einwohner der größte Ort des Strimmiger Berges und erhielt infolgedessen den größten Anteil an Wald- und Weideflächen. Mittelstrimmig entwickelte sich in der Folgezeit zu einer für Hunsrücker Verhältnisse wohlhabende Gemeinde, die sie auch heute noch ist.
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Radfahren entlang der Mosel - ein Urlaubsvergnügen für den Freizeitradler
Von der Quelle in den Südvogesen in Frankreich bis zur Mündung in den Rhein bei Koblenz legt die Mosel insgesamt 545 windungsreiche Flusskilometer zurück.. Entlang der Strecke begegnet d ...
Der Weg startet über die Moselbrücke und führt an das Ortsende von Treis. Am Fuße der Wildburg geht es leicht ansteigend Richtung Beurenkern über den Beurenhof zum Kloster Engelport. Durch den Wald berghoch zur K 36 und nach Beilstein. Dann führt der Weg ein langes St& ...
Von der Moselschleife bei Zell führt der Mosel-Radweg über Alf und Sankt Aldegund nach Bremm. Hier befindet sich der steilste Weinberg der Welt – der Calmont. Imposant ist auch die Ruine des Klosters Stuben. Über Ediger-Eller, Nehren und Senheim erreicht man Ellenz-Poltersdorf. Es lohnt sich mit der Fähre nach Beilstein überzusetzen. Dort kann man den historischen Ortskern wie auch das Kloster Beilstein besichtigen.
Vorbei an Ernst fährt man in Cochem ein. Der Aufstieg zur Reichsburg über der Stadt lohnt sich. Danach folgen Klotten, Pommern und das Etappenziel Treis-Karden. Dort beginnt mit der Terrassen-Mosel der Bereich in dem das Tal sich sehr stark einengt.
Keltische Spuren erwandern kann man auf der jüngsten überregionalen Wanderstrecke des Hunsrücks. Von Kirn geht es an keltischen Relikten, wie Hügelgräbern, vorbei bis nach Karden an die Mosel. Höhepunkte der Wanderung stellen sowohl die älteste Stadt im Hunsrück, Kirchberg als auch der „Archäologische Wanderweg „Bruttig-Fankel“ mit vielen Informationstafeln zur Kelten und Römerzeit dar.